Samstag, 23. März 2013

Zurück nach Hollyhill von Alexandra Pilz

Hardcover: 352 Seiten
Verlag: Heyne fliegt  (Verlagsgruppe Randomhouse, Februar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10:
3453534263
ISBN-13:
978-3453534261
Reihe: Band 1 












Wer? 
Emily

Wo? 
Dartmoore, England

Was? 
Emily versucht, etwas über die Vergangenheit ihrer verstorbenen Mutter herauszufinden






Zu ihrem Abitur händigt ihre Großmutter der 17-jährigen Emily einen mysteriösen  Brief von ihrer verstorbenen Mutter aus, in dem diese ihre Tochter bittet, ihr Heimatdorf Hollyhill in England zu besuchen. Zusätzlich bekommt Emily ein seltsames Armband mit einem Verschluss, den bislang noch niemand öffnen konnte, der bei ihr jedoch auf magische Weise aufspringt.
Emily ist zunächst überrascht, dass ihre Mutter ihr nie etwas von ihrer Heimat erzählt hat, beschließt jedoch die Reise anzutreten.

In England angekommen muss sie feststellen, dass niemand Hollyhill zu kennen scheint und es auf keiner Karte verzeichnet ist. Mithilfe des gutaussehenden Matt findet sie schließlich doch ans Ziel, merkt jedoch schnell, dass die Dorfbewohner auf sie (und das mysteriöse Schmuckstück) mehr als seltsam reagieren.
Als die Menschen aber erfahren, wer Emilys Mutter ist, wird sie  von den meisten mit offenen Armen empfangen - außer von Matt, der, wie Emily aus zweiter Hand erfährt, einen ganz persönlichen Groll gegen Esther hegt.
Zudem scheinen die anderen noch immer ein Geheimnis vor ihr zu verbergen.  
Niemand kann ihr erklären, warum Emily nicht in der Lage ist, ins Dorf zurückzufinden, wenn sie es einmal verlassen hat und wann immer sie jemanden auf ihre Mutter anspricht, fallen die Reaktionen sehr ausweichend aus.

Kurz darauf macht Emily eine Entdeckung: ein Fotoalbum mit bestimmt 30 Jahre alten Fotos auf denen nicht nur ihre Mutter als junge Frau zu sehen ist, sondern auch alle Bewohner Hollyhills - und zwar um keinen Tag älter, als sie in der Gegenwart aussehen.
Bevor sie jemanden zur Rede stellen kann wird sie von dem verrückten Quayle entführt, der sie für ihre Mutter hält und behauptet, wegen Esther dreißig Jahre im Gefängnis gesessen zu haben. Offenbar weiß er, dass die Bewohner von Hollyhill  nicht altern. Er hält Fee, Emilys beste Freundin, für ihre Tochter und offenbart, dass er diese entführt hat.

Als Matt und sein Bruder Josh Emily befreien kommt es zu einer unkontrollierten Zeitreise und Emily und Matt finden sich im Jahr 1981 wieder, wo er sie darüber aufklärt, dass Hollyhill ein Dorf voller Zeitreisender ist.
In der Regel springen die Bewohner samt Dorf in eine beliebige Zeit in der Vergangenheit, um einen Auftrag zu erfüllen, zum Beispiel einen Menschen zu retten.
Wie sich später herausstellt, altern die Bewohner von Hollyhill auch nicht, solange sie das Dorf nicht verlassen. Zudem offenbart Matt Emily den Grund für seine Abneigung gehen Esther: Sie hat seinem Bruder Josh das Herz gebrochen, als sie das Dorf verließ und sich für Emilys Vater entschied.

Matt und Emily vermuteten, dass ihr Auftrag darin besteht, eine Begegnung zwischen Quayle und ihrer Mutter (die diesen damals als Mädchenmörder überführte) zu verhindern, damit dieser später nicht auf ihre und Fees Spur kommt. Trotzdem muss Emily eine Begegnung mit ihrer Mutter, die im selben Jahr das Dorf verließ, um jeden Preis vermeiden, um die Gegenwart nicht zu verändern.
Silly und Joe, zwei weitere Dorfbewohner, die Emily bereits aus der Gegenwart kennt, helfen ihnen dabei.

Matt und Emily reisen nach Exeter, wo Esther gemeinsam mit Matts Bruder Josh und Eve, einer weiteren Dorfbewohnerin, Quayle fangen soll.
Ihr Plan besteht darin, dass Emily Quayle überführen soll, bevor Esther es tun kann, doch sie provoziert den Mörder unbeabsichtigt zu stark und wird von ihm entführt.
Im letzten Moment können Esther, ihr späterer Mann Richard - Emilys Vater - und Matt sie retten. Dabei offenbart Esther ihr, dass sie weiß, dass Emily ihre Tochter ist und ebenfalls durch Träume in die Zukunft sehen kann. Sie behauptet, Emily könne im Gegensatz zu ihr die Zukunft ändern und solle "gehen und ihn retten".
Bei einer anschließenden Verfolgungsjagd mit Quayle helfen ihre Visionen Emily, sich und Matt vor einem Autounfall zu retten, bei dem Quayle und Leben kommt.
Da der Auftrag erfüllt ist, springen sowohl Hollyhill (nun ohne Esther) als auch Emily und Matt zurück in ihre Zeit.

Das Buch endet mit einem Epilog, in dem Matt sich mit einen gewissen Cullum, der ihm offensichtlich zuwider ist, unterhält. Dieser erzählt von seiner Schwester Chloe, die nicht begeistert von Emilys Anwesenheit im Dorf ist, und spricht Matt auf eine Sache an, mit der Esther offenbar zu tun hatte und die Matt Emily scheinbar nicht verraten will, da er nun weiß, dass Esther keine Schuld trifft.
Zudem wird gesagt, dass es Fee gutgeht und Emilys Rettungsaktion also erfolgreich war.

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