Sonntag, 6. Mai 2012

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick von Jennifer E. Smith

Buchinformationen 
  Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Carlsen, Ausgabe: 1 (März 2012)
Sprache: Deutsch

ISBN-10:
3551582734
ISBN-13: 9783551582737
Originaltitel: The Statistical Probability of Love at First Sight
Preis:€ 16,90

Rezensionen zum Buch:
@ Sarahs Buch-Archiv (4 von 5 Sterne)

 







Wer?
 Hadley und Oliver

Wo?
 Im Flugzeug nach London

Was
Ein Flug, der das Leben eines Mädchens verändert


Hadley Sullivans Eltern haben sich vor einer Weile getrennt. Ihr Vater ging damals als Gastprofessor nach Oxford, was eigentlich nur für die Dauer eines Jahres geplant war, während Frau und Tochter in North Dakota blieben. Doch dann verliebte er sich in eine andere Frau und die Ehe ging in die Brüche. Während Hadleys Mutter irgendwann damit abgeschlossen und sich sogar neu verliebt hat (in einem Mann, der wesentlich besser zu ihr passt), hat Hadley ihrem Vater immer noch kein Stückchen verziehen. Ihre Beziehung ist angespannt und es ist auch schon wieder ein Jahr her, daß sie sich gesehen haben.

Doch nun heiratet ihr Vater zum zweiten Mal und Hadley soll eine der Brautjungfern sein. Am liebsten hätte sie die Einladung abgelehnt, doch ausgerechnet ihre Mutter hat ihr gut zugeredet. So steht Hadley nun am Anfang der Geschichte auf dem Flughafen und sieht dem Flieger hinterher, den sie um vier Minuten verpasst hat. Sie kann zwar einen Ersatzflug buchen, doch auf den muss sie ein paar Stunden warten und nach ihrer Ankunft bleibt ihr kaum noch Zeit, um rechtzeitig zur Kirche zu kommen.
Im Wartebereich des Flughafens lernt sie Oliver kennen, einen britischen Jungen, der nicht weit von ihrem Zuhause entfernt studiert und auch nach London fliegt. Da er einen Anzug dabei hat, nimmt Hadley automatisch an, daß er ebenfalls auf eine Hochzeit muss.

Sie und Oliver verstehen sich sofort und nachdem sie die Zeit bis zum Abflug miteinander verbracht haben, tauscht Oliver im Flugzeug einfach ganz frech seinen Sitz und setzt sich neben sie. Sie reden stundenlang und Hadley erzählt Oliver von ihren Gefühlen gegenüber ihrem Vater und der Hochzeit, von der sie am liebsten weglaufen, als hinfliegen möchte. Oliver dagegen hält sich eher bedeckt, wenn es um Informationen über ihn selbst geht, auch wenn klar wird, daß er kein gutes Verhältnis zu seinem Vater hat.

Als sie in Heathrow landen, überkommt Hadley bei dem Gedanken, sich jetzt von Oliver trennen zu müssen, fast Verzweiflung. Sie tauschen einen schnellen, aber intensiven Kuss, dann verlieren sie sich bei Abfertigung und Zoll aus den Augen. Und Hadley muss nun wirklich zu der Hochzeit, vor der sie sich so graut. Sie will ihren Vater nicht heiraten sehen, was die Trennung ihrer Eltern endgültig unumkehrbar macht und sie möchte vor allem nicht Charlotte kennenlernen, die ihr immer so unangemessen nette Mails schreibt.

Hadley kommt schließlich völlig derangiert gerade noch rechtzeitig in der Kirche an und wird erstmal von Charlottes Freundinnen hergerichtet. Während der Trauung und hinterher, als sie endlich offiziell Charlotte vorgestellt wird, gelingt es ihr kaum, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und Freude zu heucheln.
Als sie das Gespräch anderer Hochzeitsgäste über eine gleichzeitig stattfindende Beerdigung mithört, kommt ihr wie ein Gongschlag die Erkenntnis: Oliver war gar nicht auf dem Weg zu einer Hochzeit, sondern zu einer Beerdigung - zu der Beerdigung seines Vaters!

Auch wenn ihr Vater natürlich verständnislos und verärgert reagiert, verlässt Hadley aufgelöst die Hochzeit, um nach Oliver zu suchen. Schließlich findet sie die richtige Kirche und ihn allein im Kirchengarten. Doch ihr zweites Aufeinandertreffen ist irgendwie seltsam, die Verbundenheit ist weg und es fühlt sich so an, als wären sie wieder Fremde. Hadley und Oliver reden kurz miteinander und als sich verabschiedet und er sie nicht bittet, zu bleiben (was sie sich so sehr wünscht), ist Hadley am Boden zerstört.

Was sie immer noch ist, als sie das Hotel erreicht, in dem der Hochzeitsempfang stattfindet. Als sie in das Zimmer ihres Vaters kommt, fängt sie plötzlich an zu weinen und kann nicht mehr aufhören. Ihr Vater tröstet sie und endlich scheint sich die Kluft zwischen ihnen bißchen zu schließen und sie sprechen sich aus. Vor allem der Gedanke, daß sie noch einen Vater hat, im Gegensatz zu Oliver (obwohl dieser seinen Erzeuger gehasst hat), bringt Hadley dazu, ihr Verhalten zu ändern. Sie beginnt, ihrem Vater zu verzeihen und freundet sich sogar ein wenig mit Charlotte an.
Als sie später nach draußen geht, um mit ihrer Mutter zu telefonieren, steht da plötzlich Oliver. Das Gefühl ihrer Verbundenheit ist wieder da, sie reden miteinander, küssen sich und gehen dann nach drinnen, um zu tanzen. Und es ist klar, daß dies bestimmt nicht ihr letztes Treffen gewesen ist.
 

Danke an Sarah von Sarahs Buch-Archiv!

Quelle: Goodreads.com

Kommentare:

  1. Sehr schöne Rezi. Ich liebe das Buch.
    Bin ab heute die neue bei euch :) Vielleicht schaut ihr mal bei mir vorbei? :)

    Lg Anja

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    1. Das freut uns sehr, Anja :) und wir hoffen, dir bald neue Inhaltsangaben bieten zu können!
      liebe Grüße, Melanie

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