Samstag, 18. Februar 2012

Schwarze Nacht von Gena Showalter

Buchinformationen
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Mira; Auflage: 1 (16. Juli 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899416414
ISBN-13: 978-3899416411
Originaltitel: Lords of the Underworld 1 - Darkest Night
Preis: 8,95 Euro
Reihe: Teil 1 von 7 der Herren der Unterwelt - Reihe

Rezensionen zum Buch
@ Sarahs Buch-Archiv (4 von 5 Sterne)

 






Wer? 
Maddox & Ashlyn Darrow

Wo? 
Nahe Budapest

Was? 
Von Dämonen besessene, unsterbliche Krieger



Vorgeschichte:
Die Herren der Unterwelt sind unsterbliche Krieger, die einst geschaffen wurden, um den griechischen Göttern zu dienen. Doch als die Götter Pandora auswählten, um dimOuniak, die Büchse, in der schreckliche Dämonen eingesperrt waren, zu bewachen, wurden die Herren eifersüchtig. Sie stahlen die Büchse, die jedoch während des Tumults, der entstand, geöffnet wurde, woraufhin sich die Dämonen befreien konnten. Daraufhin verfluchten die Götter die Herren dahingehend, daß jeder von ihnen einen der Dämonen in seinen Körper aufnehmen musste.
In Maddox fuhr der Dämon der Gewalt, der die Kontrolle über ihn übernahm und Pandora mit einem Schwert tötete. Deshalb versahen die Götter Maddox mit einem zweiten Fluch: jeden Tag um Mitternacht muss er auf die gleiche Weise sterben: Reyes, der Träger des Schmerzes, ersticht ihn, danach bringt Lucien, der Träger des Todes, seine Seele in die Hölle, wo sie schmort, bis er am nächsten Morgen wieder erwacht.
Damals hat sich in Griechenland eine Gruppe von Menschen zusammengeschlossen, die sogenannten 'Jäger', deren Ziel es war, die Herren der Unterwelt, und damit die Dämonen, zu vernichten. Sie töteten einen von ihnen - Baden, den Träger des Argwohns -, woraufhin sich die Herren aufspalteten: die einen wollten Jagd auf die Jäger machen und so viele wie möglich von ihnen töten, die anderen - Lucien, Reyes, Maddox, Aeron, Torin und Paris - wollten möglichst friedlich leben und haben sich schließlich in einer gut gesicherten Burg nahe Budapest niedergelassen.

Und damit zur Gegenwart:
Seit ihrer Geburt ist Ashlyn Darrow mit einer ganz besonderen Gabe geschlagen: wenn sie an einem Ort ist, hört sie alle Gespräche, die dort jemals geführt wurden. Diese Gabe macht sie zum Außenseiter, da sie sich zum einen meistens schwer auf ihre Umgebung konzentrieren kann und zum anderen die Menschen, die von ihrer Besonderheit wissen, immer fürchten, sie könnte irgendwelche Geheimnisse 'erhören'.
Ashlyns einzige Bezugsperson ist Dr. McIntosh, der sie als kleines Mädchen aufgenommen hat, nachdem er erkannt hatte, welche Begabung sie besitzt und sie förderte. McIntosh ist ein hohes Tier in einem Institut, das sich der Erforschung übernatürlicher Wesen widmet und für das auch Ashlyn arbeitet, seitdem sie alt genug dafür ist. Für das Institut lauscht sie alten Unterhaltungen nach und versucht übernatürliche Wesen aufzuspüren.

Im Auftrag des Instituts reist Ashlyn nach Budapest, wo sie etwas über die geheimnisvollen Männer herausfinden soll, die außerhalb der Stadt in einer Burg leben. Viel kann sie nicht in Erfahrung bringen, nur daß die Männer übernatürliche Fähigkeiten haben sollen und von der Bevölkerung Budapests für Engel gehalten werden.
Als ihre Aufgabe erledigt ist, steigt Ashlyn jedoch nicht in einen Flieger, sondern macht sich alleine an den anstrengenden Aufstieg zur Burg. Sie muss unbedingt mit den vermeintlichen Engeln reden, denn sie hegt die winzige Hoffnung, daß diese mysteriösen Männer ihr helfen können und die Stimmen in ihrem Kopf zum Verstummen bringen.

Währenddessen haben die Herren Ashlyn auf ihrem Überwachungssystem schon längst entdeckt und Maddox macht sich auf den Weg, um sie abzufangen. Ashlyn wird ohne ihr Wissen von vier Männern verfolgt, die Maddox tötet und sie deshalb für einen Köder, für einen Lockvogel der Jäger hält.
Obwohl sie Angst haben sollte, ist Ashlyn selig: in Maddox' Gegenwart schweigen die Stimmen. Deshalb weigert sie sich auch, als er ihr befiehlt, zu verschwinden und besteht darauf, bei ihm zu bleiben. Eine Entscheidung, die sie aber bald bereut, als sie Zeuge von Maddox' mitternächtlichem Fluch wird und das Gefühl hat, in einem Alptraum gelandet zu sein.

Während Maddox über Nacht in der Hölle weilt, sperren die anderen Herren Ashlyn ins Verlies.
Dann hat Aeron schlechte Nachrichten für seine Freunde: die Titanen haben die Griechen gestürzt und haben damit nun das Sagen im Götterreich. Und die Titanen haben ihn gleich mal vorgeladen und ihm ohne Nennung eines Grundes einen Befehl erteilt: er soll vier bestimmte Frauen, Touristinnen, ermorden. Weigert er sich, wird das Konsequenzen für die Herren und vor allem für ihn selbst haben.
Unschuldige Frauen zu töten kommt für sie allerdings nicht in Frage, deshalb sind die Herren erstmal ratlos, wie sie mit diesen Neuigkeiten und der Forderung umgehen sollen.

Am nächsten Morgen ist Ashlyn total von den Socken, daß Maddox wieder am Leben ist und er stinkesauer, daß seine Freunde sie in den Kerker gesperrt haben. Nachdem er sich deswegen mit Aeron geschlagen und danach Ashlyn etwas zu Essen gebracht hat, erzählen die anderen ihm von der Sache mit den Titanen. Lucien enthüllt ihnen, daß er und Aeron die Frauen (Danika Ford, ihre Schwester, Mutter und Großmutter) entführt und eingesperrt haben, um zu überlegen, was sie mit ihnen anstellen sollen.
Währenddessen isst Ashlyn von dem Essen, das Maddox ihr gebracht hat. Doch der mit Ambrosia gewürzte Wein der Herren erweist sich als giftig für sie und sie bricht zusammen.
Maddox bekommt die nackte Panik und ruft sogar die Götter an, um sie zu retten. Und entgegen aller Vermutung antwortet ihm eine Stimme (allerdings nicht besonders hilfreich). Daraufhin fliegt (der geflügelte) Aeron mit Danika (für die sich Reyes zu interessieren scheint) nach Budapest, wo sie ein paar Medikamente für Ashlyn holen. Währenddessen hat Maddox Zeit, ihr das meiste über sich zu erzählen.

Die Tabletten helfen tatsächlich und Ashlyn geht es wieder besser. Die Stimme, die Maddox gehört hat, meldet sich wieder und verlangt als Gegenleistung, daß die Herren unbewaffnet zu einem Friedhof kommen. Jetzt ist Maddox sicher, daß es sich bei dem Besitzer der Stimme nicht um einen Gott handeln kann und es zeigt sich bald, daß er Recht hat.
Die Stimme gehört Sabin, einem der Herren, die sich damals auf die Jagd nach den Jägern gemacht haben. Seine Gruppe ist auf der Suche nach der Büchse der Pandora, genau wie die Jäger, die diese zerstören wollen, um die Dämonen - und mit ihnen die Herren der Unterwelt - zu vernichten. Er und seine Kameraden wollen sich wieder mit den anderen zusammentun, sind allerdings unsicher, wie diese auf sie reagieren werden.

Um Pläne schmieden zu können, sperrt Maddox Ashlyn zu Danika und den anderen Frauen. Als Mitternacht naht, erkennt er, daß seine Freunde Ashlyn als Köder benutzen wollen, kann aber nichts mehr ausrichten. Allerdings befreit Torin Ashlyn heimlich aus dem Zimmer, so daß die anderen Herren sich ohne sie auf die Suche nach den Jägern machen müssen. Während sie bei dem 'toten' Maddox wacht, treffen seine Freunde in dem Club, zu dem sie die Spur verfolgt haben, überraschend auf Sabins Gruppe. Doch bevor viele Worte gewechselt werden können, schnappt die Falle zu und die Jäger zünden eine Bombe.

In dem Chaos, das herrscht, als die verletzten Krieger wieder in die Burg zurückkommen, entdeckt Ashlyn, daß sich McIntosh mit seinen Männern Zutritt verschafft hat. Hinter dem Institut verbergen sich - wie zu erwarten war - die Jäger. Die Männer verletzen Torin schwer und entführen die Frauen. Während Maddox und Reyes nach ihnen suchen, wird Ashlyn von ihrem ehemaligen Freund und Mentor verhört. Die Jäger sind allerdings allesamt krank, da sie mit Torin, dessen Berührung Seuchen verursacht, in Kontakt gekommen sind. Sie sterben einer nach dem anderen, weshalb sich Ashlyn befreien kann, allerdings hat auch sie sich angesteckt und erkrankt schwer. (Währenddessen wird auch Danika gefunden und wieder in die Burg zurückgebracht.)
Während Ashlyn krank ist, spricht sie im Geist mit einer neuen Stimme, diesmal mit einer weiblichen. Die Stimme nennt sich Anya und gehört, wie sich später herausstellt, zu der Tochter einer Göttin. Ashlyn möchte wissen, wie sie den Fluch brechen kann, der auf Maddox lastet und Anya verlangt von ihr, daß sie ihr Leben für das ihres Geliebten gibt.

Ashlyn ist bereit, alles für Maddox zu tun und als sie wieder gesund ist, lässt sie sich um Mitternacht an seiner Stelle von Reyes erstechen - vor den Augen eines rasenden Maddox. Wieder fleht er die Götter an und diesmal antwortet ihm Anya. Sie dreht die Zeit zurück und macht Ashlyn zudem so unsterblich wie Maddox, dafür versprechen die Herren, ihr Hilfe zu gewähren, sollte sie jemals darum bitten.

Am Ende können Ashlyn und Maddox endlich glücklich miteinander sein, die Herren tun sich wieder zusammen, um die Büchse zu finden, während es Danika gelungen ist, sich heimlich aus der Burg zu schleichen und zu verschwinden. 


Danke an Sarah von Sarahs Buch-Archiv

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