Freitag, 3. Februar 2012

Der Weg der Könige von Brandon Sanderson

Buchinformationen
Hardcover: 896 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (25. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453267176
ISBN-13: 978-3453267176
Originaltitel: The Way of Kings - The Stormlight Archive, Book 1 (Part 1)
Preis: 21,99 Euro
Reihe: 1. Teil der Sturmlicht-Chroniken
Buchtrailer
Leseprobe

Rezensionen zum Buch:
@ Asaviels Bücher-Allerlei (4 von 5 Punkte)





Wer?
Kaladin, Dalinar und Schallan 

Wo?
Roschar 

Was?
Die Geschichte einer fremden Welt



Die Welt Roschar lässt sich kaum mit der uns bekannten Welt vergleichen. Sie wird durch die Großstürme bestimmt, die niemand ungeschützt in der Natur überlebt. Alle Tiere und selbst die Pflanzen haben gelernt sich zu schützen und sich vor den Unwettern in Sicherheit zu bringen.
Der König von Alethkar Gavilar Kohlinar wird von einem der bestmöglichen Meuchelmörder getötet. Die Großprinzen des Reiches schwören daraufhin einen Rachepakt. Sie wollen die Parschendi, die mutmaßlichen Auftraggeber des Mörders, vernichten und damit ihren König rächen. Dalinar ist der Bruder des toten König und macht es sich zur Aufgabe seinen Neffen, den neuen König zu beschützen. Tatkräftige Unterstützung erhält er nicht nur von seinen Söhnen, sondern auch von dem Großprinz Sadeas. Sadeas und Dalinar sind Feinde, trotzdem beschützen sie gemeinsam – jeder auf seine Weise – den König. Doch Dalinars Stand innerhalb der intrigenreichen Oberschicht Alethkars gerät ins Wanken. Während jedes Großsturms, die das ganze Land oft aber unregelmäßig heimsuchen, wird er von Visionen geplagt, denen er mehr und mehr Glauben schenkt. Sie scheinen ihm vergessene Teile der Vergangenheit zu zeigen.
Dalinar möchte aufgrund dieser Visionen den Kampf gegen das Volk der Parschendi beenden, da dieser sowieso nur noch dazu dient den Reichtum, Ruhm und Ehre der Großprinzen zu mehren. Dieser Vorschlag stößt auf massive Gegenwehr und selbst seine Söhne zweifeln inzwischen an ihm. Er beschließt zurückzutreten. 

Kaladin ist zu Beginn Soldat in einer Armee eines Großprinzen. Er führt eine eigene kleine Einheit an, ist nicht nur beliebt bei seinen Männern, sondern auch äußert erfolgreich. Trotzdem ist er wenige Monate später versklavt ohne dass der genaue Grund genannt wird. Aus ihm ist ein verbitterter, gebrochener Mann geworden, der mehrmals versucht hat zu fliehen und jetzt als Brückenmann zum großen Krieg gegen die Parschendi gebracht wird. Brückenmänner tragen die Brücken, die notwendig sind, um die Schluchten zu überqueren, die das Kampfgebiet immer wieder durchziehen. Sie haben eine große Sterberate, da die Parschendi die ungeschützten Männer mit ihren Pfeilen problemlos töten können.
Dem jungen Mann folgt ein Windsprengsel namens Syl. Eigentlich sind diese kleinen Geister, die ihn verschiedensten Formen ganz Roschar bevölkern sehr wankelmütig und folgen keinen Menschen. Dieses eine hat scheinbar einen Narren an ihm gefressen und spricht auch mit ihm.
Tatsächlich gelingt es Kaladin in seiner Brückenmannschaft eine Führungsrolle einzunehmen, sie zu trainieren und ihr Vertrauen zu gewinnen. Er gibt ihnen neue Hoffnung, versorgt die Verwundeten, achtet darauf, dass sie genug zu essen bekommen. Tatsächlich gewinnt er sogar Freunde in dieser Gruppe. Als er dann auch eine Idee umsetzt, wie man die Brückenmänner beim Lauf auf die Schlucht vor den Pfeilen der Parschendi schützen könnte, sind die Kriegsherren wenig begeistert. Zur Strafe muss er einen Großsturm im Freien erleben. Kaum jemand kann dies überleben. Kaladin erkennt in dieser Nacht die wahre Aufgabe der Brückenmänner: Sie sollen sterben, sie sollen das leichte Ziel für die Parschendi sein, um von den Soldaten abzulenken. Tatsächlich gelingt es ihm schwer verletzt den Großsturm zu überstehen. 

Schallan, die Tochter eines Landadeligen, will Mündel bei der Tante des Königs Jasnah Kohlin werden. Diese ist Wissenschaftlerin in Kharbranth und eine der mächtigsten Frauen des Reiches. Sie ist aber herrisch und macht es der jungen Schallan sehr schwer ihre Aufmerksamkeit zu erringen. Diese muss aber unbedingt als Mündel genommen werden. Nicht nur weil sie gerne von Jasnah lernen möchte, sondern besonders weil sie deren Seelengießer braucht. Ein Seelengießer kann einen Stoff in etwas komplett anderes verwandeln. Einen solchen Seelengießer besaß auch ihr Vater, der vor Kurzem verstorben ist, außerdem funktioniert er nicht mehr. Um ihr Haus vor dem Untergang zu retten, will sie den Seelengießer stehlen und nach Hause bringen.
Sie hat aber nicht damit gerechnet, wie schwer es ihr dann fallen würde, nachdem sie Jasnahs Vertrauen erhalten hat und unter ihrer Anleitung forschen durfte, sie zu bestehlen. Erst als diese mit ihrem Seelengießer vier Männer vor Schallans Augen tötet, bestiehlt sie sie, da sie diese Morde nicht mit ihren Moralvorstellungen vereinbaren kann.

So enden die einzelnen Handlungsstränge und es wird auch dargestellt, dass der Mörder des Königs Szeth sich zurückgezogen hat, um nie wieder in die Bedrängnis zu kommen, dass ein anderer ihm befiehlt Menschen zu töten. Denn ihm als Unwahren kann das befohlen werden. Er ist jetzt ein niederer Sklave verschiedener Herren. 

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