Sonntag, 22. Januar 2012

Shadows at Midnight von Elizabeth Jennings

Buchinformationen
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Berkley (3. August 2010)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 0425235998
ISBN-13: 978-0425235997
Preis:6,99 €
Reihe: -

Rezensionen zum Buch
@ Sarahs Buch-Archiv (4 von 5 Sterne)









Wer?
Dan Weston & Claire Day

Wo? 
Washington, D.C. & Makongo, Westafrika

Was? 
Packender Romantic Suspense mit einer Heldin in Not und einem starken Retter. :-)



Für Marine Gunnery Sergeant Dan Weston hat ein Blick auf Claire Day, Analystin bei der DIA (der Defense Intelligence Agency), gereicht, um ihn wie ein Blitz zu treffen und von da an alle anderen Frauen uninteressant zu machen. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um am gleichen Ort wie sie stationiert zu werden und nach einem Jahr hat er es endlich geschafft, er wird nach Laka, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Makongo, versetzt. Am Weihnachtsabend erkennt er erstaunt, daß sich neben ihm noch Claire in der ansonsten leeren Botschaft befindet, dann bricht draußen die Hölle los: Angehörige einer Rebellenarmee strömen schießend in die Stadt. Er verfrachtet Claire in den sichersten Raum des Gebäudes und dort kommt es zu einem Kuss zwischen den beiden. Doch kurze Zeit später werden sie getrennt, dann erschüttern Bomben die Botschaft.

Ein Jahr später. Dan hat, nachdem seine Verletzungen verheilt sind, seinen Dienst quittiert, ist nach Washington gezogen und hat dort ein kleines Sicherheitsunternehmen gegründet. Claire hält er für tot und kommt auch nach Monaten nicht über diesen Verlust weg. Doch Claire hat überlebt, allerdings ist sie in ziemlich schlechter Verfassung. Sie hat drei Monate im Koma gelegen und leidet immer noch unter Panikattacken, Übelkeitsanfällen und Gedächtnisverlust - an den letzten Tag in Laka hat sie keinerlei Erinnerung mehr. Sie traut sich kaum, das Haus zu verlassen und hegt zunehmend Zweifel an ihrer geistigen Gesundheit. Kurz: es geht ihr richtig bescheiden.

Doch dann sieht sie zufällig Dan im Fernsehen und erkennt in ihm den Mann, der sie in ihren Alpträumen immer beschützt. Spontan und nach jedem Strohhalm greifend, der beweisen könnte, daß sie doch nicht verrückt wird, fliegt sie nach Washington, um Dan zu fragen, wie die Nacht des Angriffs wirklich abgelaufen ist. Ihr kommen aber bald Zweifel an ihrem Tun, schließlich kann sie sich nicht an ihren Kuss erinnern und wusste auch nie, welche Gefühle er für sie hat.
Dan haut es fast um, als Claire plötzlich in seinem Büro steht und er erkennt, daß die Frau, um die er ein Jahr getrauert hat, noch am Leben ist. Und er ist natürlich fest entschlossen, sich diese zweite Chance nicht entgehen zu lassen, sich um Claire zu kümmern und um sie zu werben. Er führt sie zum Essen aus, doch als sie abends in ihr Hotel zurückkommen, ist der Student am Empfang erstochen und ein Killer wartet in Claires Zimmer.

Was ist passiert? Kurz nach ihrer Ankunft in Washington hat Claire ihr altes Passwort benutzt, um in den DIA-Akten über den Angriff in Laka nach Bowen McKenzie zu suchen. Ihrem lückenhaften Gedächtnis und ihrem Gefühl nach muss er an diesem Tag dort gewesen sein, der Bericht sagt jedoch etwas anderes. Bowen McKenzie ist ehemaliger Geheimagent, der sich aber jetzt als Wohltäter Afrikas und angehender Politiker hervortut. Er hat übel Dreck am Stecken und hat Claire vor einem Jahr nur am Leben gelassen, weil er mitbekommen hat, wie schlecht es ihr geht. Jetzt allerdings denkt er, daß sie ihm auf der Spur ist und schickt seine Killer hinter ihr her.

Dan nimmt Claire mit zu sich nach Hause und sie schlafen endlich zum ersten Mal miteinander. Doch dort werden sie erneut von Bowens Männern aufgespürt, diesmal von einem ganzen Team. Mit Müh und Not gelingt es ihnen, zu fliehen und sie tauchen mit Hilfe von Dans Kontakten zu anderen ehemaligen Marines in einer abgelegenen Hütte unter. Mit ihren analytischen Fähigkeiten und ihrer Fingerfertigkeit am Computer kommt Claire langsam dahinter, daß Bowen hinter den Angriffen auf sie stecken könnte.
Sie fliegt mit Dan nach Laka, dessen Situation sich unter dem neuen Machthaber beträchtlich verschlimmert hat. Mit Hilfe der Schwester einer Frau, mit der sich sich damals in der Botschaft angefreundet hatte (das ist eine Storyline, die nicht ganz so wichtig ist, deshalb habe ich sie weggelassen), findet sie heraus, daß ein Großteil der Medikamente, die die wohltätige Organisation, die Bowen in diesem Land vertritt, wirkungslose Attrappen sind und der Gewinn daran in seine eigene Tasche fließt.

Mit erneuter Hilfe der Marines - diesmal von den in Laka stationierten - stellen sie Bowen eine Falle. Claire, die so tut, als wäre sie allein in das Land gekommen, konfrontiert ihn mit ihrem Wissen und bekommt ihn schließlich dazu, alles zu gestehen, Wobei das Gespräch natürlich aufgezeichnet wird und Dan und der örtliche FBI-Vertreter gleich um die Ecke warten. Als Bowen festgenommen wird, erschießt er wutentbrannt seinen wertlosen Helfershelfer, woraufhin er selbst von den Marines erschossen wird. Happy End.
Der Epilog zeigt Claire und Dan ein Jahr später: sie ist erfolgreich in sein Unternehmen eingestiegen und sie erwarten ihr erstes Kind.


Danke an Sarah von Sarahs Buch-Archiv 

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